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Sie ist lästig bis schmerzhaft und eine Infektion lässt sich nur selten gänzlich vermeiden. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Enteroviren ausgelöst. Betroffen sind, wie der Name schon ausdrückt, hauptsächlich der Mundraum, die Handflächen und die Fußsohlen. Hier entsteht der typische Ausschlag, der wiederum zur Verbreitung beiträgt. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit tritt weltweit auf. In unseren Breitengraden häufen sich jedoch die Krankheitsfälle im Spätsommer und Herbst.

Ansteckung mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Enteroviren sind in einem hohen Maße unempfindlich gegen Umwelteinflüsse. Sie übertragen sich auf direktem Weg durch Hautkontakt, aber auch durch Virenlast in den Ausscheidungen und durch die Luft mittels Tröpfchen. Hauptüberträger ist dabei die Flüssigkeit, die aus den Bläschen des Ausschlags austritt. Ein weiterer häufiger Ansteckungsweg ist der über den Stuhl der Erkrankten. Auf Toiletten, aber auch beim Windelwechseln und Säubern von Kleinkindern führen die Erreger zur Ansteckung.

Husten oder niesen Erkrankte, können sich die Viren durch die in die Raumluft gelangenden mikroskopisch kleinen Tröpfchen infizieren. Ebenso sind gemeinsam genutzte Gegenstände ein Ansteckungsherd. Deshalb ist ins insbesondere in Kindertagesstätten und Kindergärten schwierig, die Mitglieder einer Gruppe vor einer Ansteckung mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu schützen. Dies gilt umso mehr, dass die Hand-Fuß-Mund-Krankheit keineswegs sichtbar zum Ausbruch kommen muss, um ansteckend zu sein.

Fast 80 % aller Infizierten sind beschwerdefrei, die Infektion bleibt daher unerkannt. Die höchste Ansteckung besteht jedoch im akuten Verlauf der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, wenn sich die Bläschen des Ausschlags öffnen. Im Stuhl lassen sich die Viren oft noch nach Wochen und Monaten nachweisen.

Zinksalbe gegen die Pusteln

Um das Brennen und den Juckreiz auf der Haut zu lindern, können die betroffenen Stellen mit einer Zinkoxid-Salbe oder Lotion behandelt werden. Zinksalbe ist ein bewährtes Mittel zur Linderung des Ausschlags. 

Hand-Fuß-Mund-Krankheit – Die Symptome

Vor allem bei Kindern macht sich die Krankheit drei bis zehn Tage nach der Ansteckung durch verminderten Appetit und einem Krankheitsgefühl bemerkbar. Halsschmerzen können dazukommen, auch Fieber setzt rasch ein.

Ein bis zwei Tage nach Krankheitsbeginn zeigen erste rote Flecken im Mund, gut sichtbar vor allem auf der Zunge und am Zahnfleisch. Aus diesen Flecken entstehen binnen weniger Tage schmerzhafte Bläschen.

Nach weiteren ein bis zwei Tagen macht sich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf den Handflächen und Fußsohlen bemerkbar. Bei einigen Patienten können daneben auch die Knie- und Ellbogenbereiche betroffen sein. Mitunter breitet sich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit auch im Genitalbereich und am Gesäß aus.

Der Krankheitsverlauf bei HFMK

Es sind überwiegend Kinder bis zu zehn Jahren, die sich mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit infizieren. Aber auch Erwachsene sind gegen die Ansteckung nicht gefeit. In der Regel heilt die Erkrankung innerhalb weniger Tage wieder ab.

Nach einer Woche sind die meisten Patienten dann beschwerdefrei. In seltenen Fällen können Fuß- und Fingernägel abgehen, insbesondere dann, wenn die entsprechenden Regionen stark vom Ausschlag betroffen waren.

Weitere Komplikationen wie die Entzündung des Gehirns oder der Hirnhaut sowie Lähmungserscheinungen sind die absoluten Ausnahmefälle, sie hängen meist mit dem auslösenden Virenstamm zusammen.

Das Bild zeigt ein Kleinkind, welches an der Hand-Fuß-Mund Krankheit erkrankt ist und den signifikanten Ausschlag an den Fußsohlen hat. 

Krankheitsverlauf bei Babys und Kleinkindern

Weinen und Quengeln sind die ersten Anzeichen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Eltern spüren rasch, dass ihr Kinder wieder etwas ausbrütet. Kommt Fieber hinzu, hilft der Blick in den Mund-Rachen-Raum, um den Verdacht Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu bestätigen.

Auch der Hinweis von Erziehern und Lehrer, dass die Gefahr einer Ansteckung bestehen könnte, kann hilfreich sein. Bei hohem Fieber und starken Schmerzen ist der Kinderarzt zu konsultieren, der fiebersenkende und schmerzstillende Mittel verschreiben kann.

Ebenso ist der Kinderarzt der Ansprechpartner, wenn es im Verlauf der Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu einer auffälligen Verschlechterung des Allgemeinzustandes kommt. Dies gilt insbesondere für Neugeborene.

Schwangerschaft und Hand-Fuß-Mund-Erkrankung

Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten wie Röteln oder Masern führt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei Schwangeren kaum zu Komplikationen. Meist ist der Krankheitsverlauf eher mild.

Schmerzmittel sollten in der Schwangerschaft nicht ohne Absprache mit dem behandelnden Gynäkologen eingenommen werden. Treten gelegentlich dennoch stärkere Beschwerden auf, ist ärztlicher Rat unerlässlich.

Möglich ist auch, dass Schwangere die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bei der Entbindung das Virus auf das Neugeborene übertragen. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist in den ersten zwei Lebenswochen am höchsten.

Verlauf der Hand-Fuß-Mund Krankheit bei Erwachsenen

Erwachsene, deren Immunsystem intakt ist, stecken eine Infektion mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit in der Regel gut weg. Mit schweren Verläufen ist in Mitteleuropa eher selten zu rechnen.

Lediglich im westpazifischen Raum, hier hauptsächlich in China, Japan, Singapur und Malaysia, treten gehäuft Infektionen mit dem Virusstamm EV-A71 auf. In dieser Region werden im Rahmen der erhöhten Ansteckung verstärkt auch Komplikationen beobachtet.

Eine einmal überwundene Hand-Fuß-Mund-Krankheit schützt nicht davor, sich erneut zu infizieren, da verschiedene Virenstämme für die Infektion verantwortlich sind.

Wir empfehlen Angocin bei Krankheiten und Infekten

ANGOCIN® Anti-Infekt N ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Infektabwehr. Die Wirkstoffe sind Isothiocyanate (Senföle) ausKapuzinerkresse MeerrettichANGOCIN® Anti-Infekt N wird angewendet: zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege. Die Senföle in ANGOCIN® Anti-Infekt N hemmen die Vermehrung von Bakterien und Viren. Das pflanzliche Arzneimittel kann zur Besserung der akuten Beschwerden eingesetzt werden.Im Gegensatz zu Arzneimitteln, welche nur die Symptome unterdrücken (symptomatische Therapie), lindern die Senföle nicht nur die Beschwerden, sondern wirken direkt gegen die krankheitsverursachenden Erreger und hemmen diese in ihrem Wachstum.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Ansteckung vermeiden

Wie bei allen Infektionskrankheiten helfen verstärkte Hygienemaßnahmen auch bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit mit, die Ansteckung zu vermeiden. Händewaschen gehört hierbei zu den wirkungsvollsten und einfachsten Maßnahmen. Dies gilt insbesondere nach dem Toilettengang oder Windelwechseln und vor dem Berühren gemeinschaftlich genutzter Gegenstände wie etwa der Spielsachen im Kindergarten. Wo es möglich ist, sollte auch ein gewisser Abstand zu anderen eingehalten werden, um eine Ansteckung mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden.

Spielsachen und Essgeschirr müssen während einer Infektionswelle in Kindertagesstätten besonders sorgfältig gereinigt werden. Türklinken und Toiletten müssen ebenfalls gründlich gesäubert werden. Eine Nachbehandlung mit Desinfektionsmittel hilft mit, die Gefahr einer Ansteckung zu vermeiden. Erkrankte Kinder sollten unbedingt zu Hause bleiben und möglichst keinen Kontakt außerhalb der Familie haben. Sind die Bläschen im Verlauf der Hand-Fuß-Mund-Krankheit wieder abgetrocknet, ist die größte Übertragungsgefahr gebannt. Die Kinder dürfen im Normalfall ohne ärztliche Bescheinigung ihren normalen Tagesablauf in Kindergarten oder Schule aufnehmen.

Therapie und Behandlung bei HMFK

Der Krankheitsverlauf bestimmt, ob bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit eine Behandlung angebracht ist. Führen das Fieber und die Schmerzen zu einer starken Belastung der erkrankten Person, können fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente gegeben werden.

Medizinische Mundspülungen tragen dazu bei, die eigene erneute Ansteckung durch die Bläschen im Mund zu minimieren. Achten Sie darauf eine gut verträgliche und nicht giftige Mundspüllösung zu verwenden. Wir empfehlen Ihnen hierfür Veriforte Med Oral. Um das Brennen und den Juckreiz auf der Haut zu lindern, können die betroffenen Stellen mit einer Zinkoxid-Salbe oder Lotion behandelt werden. Das medizinische Präparat kühlt zugleich und hilft mit, die durch die Hand-Fuß-Mund-Krankheit entstandenen Bläschen schneller auszutrocknen.

Hilfreiche Hausmittel und Tipps gegen die Hand-Mund-Fuß Krankheit

Bei hohem Fieber dürfen die vielfach bewährten Wadenwickel angewendet werden. Gegen den Juckreiz an Händen und Füßen können kleinen Kindern Handschuhe und Socken aus Baumwolle angezogen werden. Sie sind eine einfache Vorbeugungsmaßnahme gegen das Aufkratzen der Bläschen und die Weiterverbreitung der ansteckenden Flüssigkeit.

Kurz geschnittene Fingernägel tragen dazu bei, dass sich die Kleinen nicht aufkratzen können und womöglich zu den Viren auch noch Bakterien in den Ausschlag geraten.

Alle Speisen, die sauer oder scharf sind, sollten während der Hand-Fuß-Mund-Krankheit vermieden werden. Sie würden den unangenehmen Ausschlag im Mund zusätzlich reizen. Dies gilt auch für Fruchtsäfte und Früchtetees. Kühle, in der Konsistenz weiche Speisen werden von den Kindern als angenehm empfunden.

Kleine Kinder lieben jetzt ihren lauwarmen Brei besonders. Gegen Halsschmerzen helfen kalter Joghurt und Eis. Alles, was wenig gebissen werden muss, trägt ebenfalls dazu bei, die Schmerzen im Mund zu lindern. Kleine Löffel und Trinkhalme sind hilfreich, wenn der Mund aufgrund der Bläschen nicht schmerzfrei geöffnet werden kann.

Fragen und Antworten

Was ist die Hand-Fuß-Mund Krankheit?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Enteroviren ausgelöst. Betroffen sind, wie der Name schon ausdrückt, hauptsächlich der Mundraum, die Handflächen und die Fußsohlen. Hier entsteht der typische Ausschlag, der wiederum zur Verbreitung beiträgt.

Wie verläuft die Ansteckung bei der Hand-Fuß-Mund Krankheit?

Enteroviren sind unempfindlich gegen Umwelteinflüsse. Sie übertragen sich durch Hautkontakt, Virenlast in den Ausscheidungen und Tröpfchen in der Luft. Hauptüberträger ist die Flüssigkeit aus den Bläschen des Ausschlags. Ein weiterer Ansteckungsweg ist der Stuhl der Erkrankten. Hustende oder niesende Erkrankte können die Viren durch mikroskopisch kleine Tröpfchen in die Raumluft gelangenden infizieren. Gemeinsam genutzte Gegenstände sind ein Ansteckungsherd. In Kindertagesstätten und Kindergärten ist es schwierig, die Mitglieder einer Gruppe vor einer Ansteckung mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu schützen, da die Krankheit keineswegs sichtbar zum Ausbruch kommen muss, um ansteckend zu sein.

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Von: Coryn Högberg, Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 2. November 2022
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