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Es gibt eine Vielzahl an Ursachen für COPD. Ebenso gibt es einige Anzeichen für COPD im Endstadium. Die Ursachen sind ebenso vielfältig, wie die Symptome und Therapiemöglichkeiten. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Lungenerkrankung.

Was ist COPD?

Bei COPD handelt es sich um eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Bei diesem Krankheitsbild werden die Atemwege dauerhaft verengt, was vor allem die Ausatmung erschwert. Eine dauerhafte Entzündung der Atemwege hat eine erhöhte Schleimproduktion und die Zerstörung des Lungengewebes zur Folge. Das führt wiederrum dazu, dass die Atemwege bei der Ausatmung zusammenfallen.

Die wichtigsten Symptome sind neben Atemnot auch Husten und ein schleimiger Auswurf beim Husten. Der Husten und Auswurf sind dabei chronisch, also besteht bereits seit mehreren Monaten bis Jahre. Auch Atemnot bei körperlicher Belastung oder Geräusche, wie Pfeifen oder Brummen beim Atmen können Symptome von COPD sein.

Die Klassifizierung der Stadien

Im Jahr 2011 wurde die Klassifizierung der Atemwegserkrankung erneuert bzw. aktualisiert und es sind weitere Faktoren zur Einteilung in die verschiedenen Schweregrade hinzugekommen.

Neben dem bereits berücksichtigten Tiffenau-Wert, auch FEV1 genannt, sind seither noch zwei weitere Werte zu berücksichtigen, der Dyspnoegrad und die Exazerbationsrate.

Schweregrad

FEV1

Symptomatik

Exazerbationsrisiko

A

≥ 50 %

wenige Symptome (CAT < 10 oder mMRC-Grad ≤ 1)

gering

B

≥ 50 %

vermehrt Symptome (CAT ≥ 10 oder mMRC-Grad > 1)

gering

C

< 50 %

wenige Symptome (CAT < 10 oder mMRC-Grad ≤ 1)

hoch

D

< 50 %

vermehrt Symptome (CAT ≥ 10 oder mMRC-Grad > 1)

hoch

 

Quelle: Wikipedia

Anzeichen für COPD im Endstadium

Eines der prägnantesten Anzeichen für COPD in einem fortgeschrittenen Stadium ein schnelles erschöpft sein und Atemnot bei bereits geringer bis keiner Belastung. Sogar im Ruhezustand kann diese Atemnot eintreten. In diesem Stadium ist eine Langzeitsauerstofftherapie meist unablässig.  

Ein weiteres Symptom ist der chronische Husten und Auswurf. Dieser tritt allerdings auch in den früheren Stadien auf. Die Betroffenen sterben in den meisten Fällen aber nicht, wie zu vermuten lässt, an einem Erstickungstod, sondern an Herzversagen, da nach einer akuten Verschlechterung der COPD ein erhöhtes Herzinfarktrisiko besteht.

Behandlungsmöglichkeiten bei COPD im Endstadium

Im Endstadium kann durch das verordnete Medikament, welches die Bronchien erweitert, nur noch wenig, bis keine Erleichterung mehr geschaffen werden. Um den Zustand nicht weiter zu verschlechtern, können nun auch kortisonhaltige Medikamente durch den behandelnden Arzt verordnet werden.  Dadurch wird das Risiko einer weiteren Exazerbation verringert.

Auch eine Physiotherapie mit speziellen Atemübungen kann dabei helfen den Schleim in der Lunge abzuhusten und so Linderung zu verschaffen. Auch eine Langzeitsauerstoff Therapie kann zur Behandlung eingesetzt werden. Dabei erhalten die Betroffenen Sauerstoff über eine Nasenbrille, welche die Belastbarkeit erhöht, und die schnelle Atemnot und Erschöpfung verringert.

Die richtige Ernährung bei COPD

Viele Faktoren spielen bei COPD eine wichtige Rolle. So auch unsere Ernährung. Eine gute Ernährung kann dabei helfen Symptome zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Fragen und Antworten

Wie lange kann man mit COPD im Endstadium noch leben?

COPD verringert die Lebenserwartung eines Menschen um durchschnittlich 5-8 Jahre. Je nachdem, wie frühzeitig die Krankheit erkannt und mögliche Risikofaktoren durch den Betroffenen minimiert werden (bspw. Rauchen) kann dieser Verlauf positiv beeinflusst werden.

Bei COPD im Endstadium haben die Betroffenen in Abhängigkeit von den eigenen Lebensumständen (rauchen, viel Stress, …) und anderen Erkrankungen meist noch zwischen 8-10 Jahre zu leben. Dabei verschlechtert sich der Gesundheitszustand meist von Jahr zu Jahr.

Was für Schmerzen hat man bei COPD?

Bei COPD treten meist Schmerzen im Brust- und Rückenbereich auf. Dieser wird auch durch das ständige Husten begründet. Aber auch Kopfschmerzen und Schmerzen in den Beinen, speziell in den Füßen können vorkommen.

Ein spezielles Atemtraining, dass die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung verbessert, kann helfen, die Schmerzen zu lindern.

Was sind die ersten Anzeichen bei COPD?

Die sogenannten „AHA-Symptome“, also Auswurf, Husten und Atemnot sind ein erstes Zeichen von COPD im Anfangsstadium. Diese Symptome sollten ernst genommen werden, damit die Krankheit schnell erkannt und behandelt werden kann.

Was ist eine Exazerbation?

Exazerbation ist lateinisch und bedeutet Verschlimmerung. Im Kontext von COPD wird eine akute, über mehrere Tage anhaltende Verschlechterung der Symptome bezeichnet. Dies beschleunigt das Voranschreiten der Krankheit und bringt ein Erhöhtes Herzinfarktrisiko mit sich.

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Von: Coryn Högberg, Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 17. Oktober 2022
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