Zugpflaster und Klammerpflaster

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Klammerpflaster 

Was ist ein Zugpflaster?

Herkömmliche Zugpflaster 

Als Zugpflaster oder Ziehpflaster werden im herkömmlichen Sinne Pflaster bezeichnet, die eine Schicht aus Zugsalbe oder dem darin enthaltenen Wirkstoff Ammoniumbituminosulfonat enthalten. Diese Pflaster sagt man eine entzündungshemmende, durchblutungsfördernde und keimreduzierende Wirkung nach.

Klammerpflaster und Wundnahtstreifen

Daneben werden als Zugplaster auch sog. Wundnahtstreifen bzw. Klammerpflaster bezeichnet. Diese haben in der Regel nichts mit Zugsalbe oder den darin enthaltenen Wirkstoffen zu tun.

Sie werden in der Medizin bei offenen, klaffenden, Schnitt- und Risswunden eingesetzt. Sie sind teilweise aus elastischem Material und fördern der Verschluss der Wunde, indem die Wundränder zusammengezogen werden. Sie werden auch zur Entlastung von frischen Nähten eingesetzt und unterstützen, durch das Zusammenziehen der Wundränder den Heilungsprozess.

Auch im Bereich Sport werden Klammerpflaster häufig eingesetzt. Gerade im Kampfsport, wo es immer wieder zu kleineren Platzwunden kommt, erfreuen sich Klammerpflaster großer Beliebtheit. Die Klammerpflaster beugen dabei einer hässlichen Narbe vor, indem die Haut an der betroffenen Stelle schnell wieder zusammengezogen werden und die Wundränder näher beieinander liegen. Die Pflaster werden dabei je nach Größe der Platzwunde, zwischen 3-7 Tage auf der Wunde gelassen. Meistens fallen Sie danach von selbst ab.

Klammerpflaster

Wann wird es angewendet?

 

Klammerpflaster sind ideal geeignet um Wunden schnell zu verschließen. Sie werden vor allem bei Platz-, Riss- und Schnittwunden eingesetzt. Klammerpflaster werden dabei dicht über die Wunde geklebt und ziehen die Wundränder somit zusammen. Dadurch kann eine Platz- oder Schnittwunde schnell verschlossen werden. Auch das Risiko der Narbenbildung wird dadurch verringert, da die Wundränder nicht aufspringen oder auseinanderklaffen. Auch als Unterstützung von frischen Nähten, die unter Druck stehen, werden Klammerpflaster eingesetzt um das Aufgehen der Nähte und damit ein erneutes Öffnen der Wunde verhindert wird.

 

Klammerpflaster Zug Wundnahtstreifen

Wie wird ein Klammerpflaster angewendet?

Vor der Anwendung von Klammerpflastern oder Wundnahtstreifen sollte die Wunde zunächst immer gründlich gereinigt oder desinfiziert werden. Dazu kann entweder ein Wunddesinfektionsmittel oder eine Wundspüllösung genutzt werden.

Im nächsten Schritt sollten die Wundnahtstreifen aus der Packung genommen und eventuell gekürzt werden. Auch hier ist auf ein möglichst steriles Arbeiten zu achten.

Die Wundränder sollten nun vorsichtig aneinander gedrückt werden und das Klammerpflaster aufgeklebt werden. In einem dichten Abstand voneinander sollten weitere Streifen angebracht werden und ein Verband oder herkömmliches Pflaster aufgebracht werden, um die betroffene Stelle zu schützen.

Die Wunde und das Sitzen der Klammerpflaster sollte regelmäßig kontrolliert werden und ggf. erneuert werden. Eine Wundreinigung ist dabei immer durchzuführen.

Muss ich das Klammerpflaster wechseln?

Bei kleineren Verletzungen, wie kleineren Platzwunden, wird das Klammerpflaster in der Regel solange auf der betroffenen Stelle belassen, bis diese verheilt ist. Das ist meistens nach 3-7 Tagen der Fall. Dies ist aber nur der Fall, wenn keine Infektion vorliegt. Sollte eine Wunde Entzündungszeichen aufweisen, sollte auf die Verwendung von Klammerpflastern verzichtet werden.

Unter Umständen ist auch ein Wechseln der Pflaster notwendig. In diesem Fall sollte die Wunde erneut gereinigt oder desinfiziert werden, um Entzündungen vorzubeugen.

Wann kann ich das Klammerpflaster entfernen?

Nach Abheilen der Wunde kann das Klammerpflaster normal entfernt werden. Dazu am besten die Pflasterstreifen vorher anfeuchten, damit sie sich leichter lösen lassen.

Auch bei einem Verbandswechsel können Sie das Klammerpflaster vorsichtig entfernen. Achten Sie darauf, die Wunde nicht erneut aufzureißen.

Wenn das Pflaster zur Unterstützung von OP Nähten eingesetzt wird, sollte ein Wechsel der Wundnahtstreifen unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, um eine Infektion oder andere Risiken zu vermeiden.

Die besten Klammerpflaster

Mivolis Wundnaht-streifen

JFA Klammerpflaster

M&H Wundnaht-streifen

Leukostrip

Newgen Klammer-pflaster

Bewertungen

4.5/5

Bei 4 Bewertungen
(Stand: 13.07.2020)

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Bei 352 Bewertungen
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Bei 3 Bewertungen
(Stand: 13.07.2020)

Stückzahl

20 

250

20

30

90

Größe

4 x 26mm

3 x 75mm

6 x 100mm

6,4 x 76mm

6x 102mm

Anwendungsgebiete von herkömmlichen Zugpflastern

Anders als bei Klammerpflastern oder Wundnahtstreifen werden Zugpflaster bei Entzündungen oder zur Keimreduktion in tieferen Hautschichten eingesetzt und nicht zur Behandlung offener Wunden oder frischer OP Narben.

Die Zugpflaster kommen dabei, wie auch ihr Namensgeber die Zugsalbe, vorwiegend bei Abszessen, Furunkeln, Karbunkeln oder Pickeln (auch Rasierpickeln) zum Einsatz. Darüber hinaus kann das Zugpflaster auch bei Haarbalg-, Nagelbett- oder Schweißdrüsenentzündungen eingesetzt werden. Aufgrund Ihrer Wirkstoffe ist die Zugsalbe so effektiv.

 

Wirkstoffe in Zugpflastern

Die schwarze Zugsalbe oder auch Teersalbe genannt enthält den Wirkstoff Ammoniumbituminosulfonat. Dieser Stoff wird aus sulfoniertem Schieferöl gewonnen. Dadurch entsteht auch die schwarze Farbe der Salbe sowie Ihr markanter Teergeruch. Der Wirkstoff hat eine antibakterielle Wirkung. Außerdem wirkt er sich aufgrund verschiedener Eigenschaften positiv auf das Entzündungsgeschehen aus. Nicht zuletzt auch wegen der Durchblutungsfördernden und „Ziehenden“ Wirkung. Abszesse und Pickel können so schneller reifen und sich entleeren. Das verringert wiederrum Schmerzen und Druckgefühl.