Hand-Mund-Fuß-Krankheit: Ansteckung, Symptome und Behandlung

Kleine Bl\u00e4schen an den H\u00e4nden, im Mund und an den F\u00fc\u00dfen \u2014 die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter. Besonders in Kita und Kindergarten verbreitet sie sich schnell. Auch wenn die Erkrankung meist harmlos verl\u00e4uft, kann sie f\u00fcr Eltern beunruhigend sein. Was viele nicht wissen: Auch Erwachsene k\u00f6nnen betroffen sein \u2014 und die Inkubationszeit ist l\u00e4nger als gedacht. Dieser Ratgeber erkl\u00e4rt alles, was Sie wissen m\u00fcssen: von den ersten Anzeichen im Anfangsstadium \u00fcber die Ansteckungswege bis zu wirksamen Hausmitteln.

Was ist die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit?

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit (HFMK) ist eine virale Infektionskrankheit, die durch Enteroviren ausgel\u00f6st wird. Am h\u00e4ufigsten sind das Coxsackievirus A16 und das Enterovirus 71 verantwortlich. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet und tritt vor allem im Sp\u00e4tsommer und Herbst geh\u00e4uft auf.

Zahlen und Fakten:
  • Betrifft vor allem Kinder unter 10 Jahren, H\u00e4ufigkeitsgipfel bei 1\u20134 Jahren
  • Tritt geh\u00e4uft im Sp\u00e4tsommer und Herbst auf (Juli\u2013Oktober)
  • Auch Erwachsene k\u00f6nnen erkranken \u2014 \u00fcber 80 % der F\u00e4lle verlaufen bei ihnen asymptomatisch
  • Es gibt keine Impfung (in Europa) und keine spezifische antivirale Therapie
  • Meldepflicht besteht in Deutschland nur bei Ausbr\u00fcchen in Gemeinschaftseinrichtungen (nach \u00a7 34 IfSG)
  • Inkubationszeit: 3\u201310 Tage (meist 3\u20135 Tage)
  • Es existieren \u00fcber 20 verschiedene Enteroviren, die HFMK ausl\u00f6sen k\u00f6nnen \u2014 eine Erkrankung sch\u00fctzt nur vor dem jeweiligen Virustyp

Inkubationszeit und Ansteckung

Die Inkubationszeit der Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit \u2014 also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten erster Symptome \u2014 betr\u00e4gt in der Regel 3 bis 10 Tage. Am h\u00e4ufigsten zeigen sich die ersten Anzeichen nach 3 bis 5 Tagen.

Was passiert w\u00e4hrend der Inkubationszeit?

Obwohl in der Inkubationszeit noch keine sichtbaren Symptome auftreten, vermehrt sich das Virus bereits im K\u00f6rper. Zun\u00e4chst befallen die Enteroviren die Schleimhaut im Rachenraum und den Darm. Von dort gelangen sie in die Blutbahn (Vir\u00e4mie) und verteilen sich im K\u00f6rper \u2014 unter anderem in die Haut an H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen und in die Mundschleimhaut.

Wichtig: Bereits w\u00e4hrend der Inkubationszeit kann das Virus \u00fcbertragen werden. Infizierte Personen sind also ansteckend, bevor sie selbst wissen, dass sie erkrankt sind. Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum sich die Krankheit in Gemeinschaftseinrichtungen so schnell verbreitet.

Ansteckungszeitraum im \u00dcberblick

  • Vor Symptombeginn: Bereits 1\u20132 Tage vor den ersten Symptomen ansteckend
  • Akute Phase (Woche 1): H\u00f6chste Ansteckungsgefahr \u2014 besonders \u00fcber Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit und Speichel
  • Nach Abklingen der Symptome: Virus wird noch bis zu 4 Wochen \u00fcber den Stuhl ausgeschieden
  • Atemwege: Virusausscheidung \u00fcber Tr\u00f6pfchen f\u00fcr 1\u20133 Wochen nach Symptombeginn

\u00dcbertragungswege im Detail

  • Tr\u00f6pfcheninfektion: Beim Husten, Niesen oder Sprechen gelangen virushaltige Tr\u00f6pfchen in die Luft und werden von anderen eingeatmet
  • Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit: Die Fl\u00fcssigkeit in den Hautbl\u00e4schen enth\u00e4lt hohe Viruskonzentrationen. Direkter Kontakt mit geplatzten Bl\u00e4schen ist hochansteckend
  • Schmierinfektion: \u00dcber kontaminierte Oberfl\u00e4chen, Spielzeug, T\u00fcrgriffe, Wechselunterlagen
  • F\u00e4kal-oral: Das Virus wird \u00fcber den Stuhl ausgeschieden. Beim Wickeln, auf der Toilette oder bei unzureichender Handhygiene ist eine \u00dcbertragung m\u00f6glich
  • Speichel: Gemeinsam benutzte Gl\u00e4ser, Besteck oder Schnuller k\u00f6nnen das Virus \u00fcbertragen
Hygienemaßnahmen zur Vermeidung: Die wichtigsten Ma\u00dfnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung: H\u00e4ndewaschen mit Seife (mindestens 20 Sekunden), besonders nach dem Toilettengang und Wickeln. Kontaminierte Oberfl\u00e4chen desinfizieren. Kein gemeinsames Besteck, Gl\u00e4ser oder Handt\u00fccher verwenden. Erkrankte Kinder von Gemeinschaftseinrichtungen fernhalten.

Ansteckung und \u00dcbertragung

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit ist hochansteckend. Die \u00dcbertragung erfolgt auf verschiedenen Wegen:

\u00dcbertragungswege

  • Tr\u00f6pfcheninfektion: Beim Husten, Niesen oder Sprechen
  • Schmierinfektion: \u00dcber Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit, Speichel oder Stuhl \u2014 z. B. beim Wickeln, \u00fcber kontaminierte Oberfl\u00e4chen oder gemeinsam benutzte Spielzeuge
  • F\u00e4kal-oral: Das Virus wird \u00fcber den Stuhl ausgeschieden und kann bei unzureichender Handhygiene \u00fcbertragen werden

Wie lange ist man ansteckend?

  • Inkubationszeit: 3\u20137 Tage (manchmal bis zu 14 Tage)
  • H\u00f6chste Ansteckungsgefahr: In der ersten Woche nach Symptombeginn \u2014 besonders \u00fcber die Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit
  • Virusausscheidung im Stuhl: Kann \u00fcber Wochen anhalten (bis zu 4 Wochen), auch wenn die Symptome l\u00e4ngst abgeklungen sind
Wichtig für Schwangere: Obwohl die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit in den allermeisten F\u00e4llen harmlos verl\u00e4uft, sollten Schwangere den Kontakt mit Erkrankten m\u00f6glichst meiden \u2014 besonders kurz vor der Geburt. In seltenen F\u00e4llen kann das Virus w\u00e4hrend der Geburt auf das Neugeborene \u00fcbertragen werden. Bei Kontakt informieren Sie Ihren Frauenarzt.

Symptome und Verlauf im Detail

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit verl\u00e4uft in einem charakteristischen Muster, das sich in mehrere Phasen unterteilen l\u00e4sst. Nicht bei jedem Betroffenen treten alle Symptome auf \u2014 etwa ein Drittel der Infektionen verl\u00e4uft asymptomatisch.

Hand-Mund-Fuß-Krankheit Verlauf: Tag 1 bis 7 von Fieber bis Abheilung
Typischer Verlauf der Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit \u00fcber 7 Tage

Phase 1: Prodromalphase (Tag 1\u20132)

Die Erkrankung beginnt mit unspezifischen, grippeartigen Symptomen:

  • Leichtes bis m\u00e4\u00dfiges Fieber (38\u201339 \u00b0C, selten h\u00f6her)
  • Halsschmerzen und ein raues, kratziges Gef\u00fchl im Rachen
  • Appetitlosigkeit \u2014 Kinder verweigern h\u00e4ufig das Essen
  • Allgemeines Krankheitsgef\u00fchl, M\u00fcdigkeit, Reizbarkeit
  • Gelegentlich Bauchschmerzen oder leichter Durchfall

In dieser Phase ist die Krankheit h\u00e4ufig noch nicht als Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit erkennbar. Viele Eltern denken zun\u00e4chst an eine gew\u00f6hnliche Erk\u00e4ltung.

Phase 2: Enanthem \u2014 Bl\u00e4schen im Mund (Tag 2\u20134)

Nach 1\u20132 Tagen entwickeln sich die typischen Mundschleimhautver\u00e4nderungen:

  • Schmerzhafte, r\u00f6tliche Flecken auf der Zunge, am Gaumen und an der Wangeninnenseite
  • Rasche Entwicklung zu Bl\u00e4schen (Vesikel), die aufbrechen und flache, schmerzhafte Aphten (Geschw\u00fcre) hinterlassen
  • Gr\u00f6\u00dfe der Aphten: 2\u20138 mm
  • Starke Schmerzen beim Essen, Trinken und Schlucken
  • Vermehrter Speichelfluss bei Kleinkindern

Phase 3: Exanthem \u2014 Hautausschlag (Tag 3\u20135)

Kurz nach oder gleichzeitig mit den Mundbl\u00e4schen erscheint der typische Hautausschlag:

  • Handinnenfl\u00e4chen und Fu\u00dfsohlen: Flache, rote Flecken (Makulae), die sich zu kleinen, mit klarer Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllten Bl\u00e4schen entwickeln
  • Finger und Zehen: H\u00e4ufig betroffen, besonders die Seiten und R\u00fccken
  • Ges\u00e4\u00df: Bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern h\u00e4ufig ein begleitender Ausschlag
  • Knie, Ellenbogen, Genitalbereich: Gelegentlich mitbetroffen
  • Der Ausschlag juckt in der Regel nicht (Unterschied zu Windpocken)

Phase 4: Abheilung (Tag 5\u201310)

  • Fieber klingt in der Regel nach 1\u20133 Tagen ab
  • Mundbli\u00e4schen heilen innerhalb von 5\u20137 Tagen
  • Hautbl\u00e4schen trocknen ein und bilden Krusten, die nach 7\u201310 Tagen abheilen
  • Die Abheilung erfolgt narbenlos

Seltene Komplikationen im Verlauf

In den allermeisten F\u00e4llen verl\u00e4uft die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit harmlos. In seltenen F\u00e4llen k\u00f6nnen jedoch ernste Komplikationen auftreten:

  • Virale Meningitis (Hirnhautentz\u00fcndung): Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit. Meist gutartig, aber \u00e4rztliche Kontrolle erforderlich
  • Enzephalitis (Gehirnentz\u00fcndung): Extrem selten in Europa, h\u00e4ufiger bei Enterovirus 71 in Asien. Anzeichen: Verwirrtheit, Bewusstseinsst\u00f6rung, Krampfanf\u00e4lle
  • Myokarditis (Herzmuskelentz\u00fcndung): Sehr selten. Anzeichen: Atemnot, Brustschmerzen, schneller Puls
  • Akute schlaffe L\u00e4hmung: Extrem selten, \u00e4hnelt einer Polio-Erkrankung

Symptome bei Kindern und Erwachsenen

Typischer Verlauf bei Kindern

Die Krankheit beginnt meist mit unspezifischen Symptomen:

  1. Tag 1\u20132: Leichtes Fieber (38\u201339 \u00b0C), Halsschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgef\u00fchl
  2. Tag 2\u20133: Schmerzhafte Bl\u00e4schen und Aphten an der Mundschleimhaut \u2014 Zunge, Gaumen, Wangeninnenseite
  3. Tag 3\u20135: Hautausschlag mit kleinen roten Flecken oder Bl\u00e4schen an den Handfl\u00e4chen, Fu\u00dfsohlen und manchmal am Ges\u00e4\u00df
  4. Tag 7\u201310: Abklingen der Symptome, Bl\u00e4schen trocknen ein und heilen narbenlos ab

Typische Merkmale des Ausschlags

  • Kleine (2\u20135 mm) rote Flecken, die sich zu Bl\u00e4schen mit klarer Fl\u00fcssigkeit entwickeln k\u00f6nnen
  • An den H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen eher flach, linsenf\u00f6rmig
  • An der Mundschleimhaut: schmerzhafte Aphten (oberfl\u00e4chliche Geschw\u00fcre)
  • Der Ausschlag juckt meist nicht (im Gegensatz zu Windpocken)
  • Kann auch am Ges\u00e4\u00df, Knie, Ellenbogen oder im Genitalbereich auftreten

Symptome bei Erwachsenen

Auch Erwachsene k\u00f6nnen an der Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit erkranken. Der Verlauf ist oft milder, kann aber variieren:

  • H\u00e4ufig nur leichte oder gar keine Symptome (asymptomatischer Verlauf)
  • Wenn Symptome: \u00e4hnlich wie bei Kindern, aber Mundschmerzen oft st\u00e4rker
  • Hautausschlag manchmal weniger ausgepr\u00e4gt
  • Allgemeines Krankheitsgef\u00fchl, M\u00fcdigkeit

Sp\u00e4tfolge: Nagelver\u00e4nderungen

Einige Wochen nach der Erkrankung kann es zu Nagelver\u00e4nderungen kommen \u2014 die N\u00e4gel werden br\u00fcchig, bl\u00e4ttern ab oder zeigen Querrillen (Beau-Linien). In manchen F\u00e4llen l\u00f6sen sich Finger- oder Fu\u00dfn\u00e4gel vollst\u00e4ndig ab (Onychomadese). Das sieht beunruhigend aus, ist aber harmlos \u2014 die N\u00e4gel wachsen vollst\u00e4ndig nach.

Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit bei Erwachsenen

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit wird oft als reine Kinderkrankheit wahrgenommen \u2014 das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Auch Erwachsene k\u00f6nnen sich infizieren, besonders wenn sie als Kind keinen Kontakt mit dem jeweiligen Virustyp hatten. Eltern kleiner Kinder sind die am h\u00e4ufigsten betroffene Erwachsenengruppe.

Wie h\u00e4ufig erkranken Erwachsene?

Studien zeigen, dass \u00fcber 80 % der Erwachsenen, die sich mit den Erregern infizieren, asymptomatisch bleiben \u2014 sie tragen das Virus, entwickeln aber keine sichtbaren Symptome. Das bedeutet allerdings auch, dass sie das Virus unwissentlich weitergeben k\u00f6nnen.

Symptome bei Erwachsenen im Detail

Wenn Erwachsene Symptome entwickeln, unterscheiden sie sich teilweise von denen bei Kindern:

  • Mundbl\u00e4schen: Oft schmerzhafter als bei Kindern, st\u00e4rkere Beeintr\u00e4chtigung beim Essen und Sprechen
  • Hautausschlag: Kann weniger ausgepr\u00e4gt sein, tritt aber auch an untypischen Stellen auf (Unterschenkel, Oberschenkel)
  • Fieber: H\u00e4ufig milder als bei Kindern (37,5\u201338,5 \u00b0C)
  • Allgemeinsymptome: St\u00e4rkeres Krankheitsgef\u00fchl, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen
  • Gelenkschmerzen: Gelegentlich berichtet, bei Kindern selten

Arbeitsunf\u00e4higkeit und Dauer

Erkrankte Erwachsene sind in der Regel f\u00fcr etwa 1 Woche arbeitsunf\u00e4hig. Die gr\u00f6\u00dften Einschr\u00e4nkungen verursachen die schmerzhaften Mundbli\u00e4schen, die das Essen, Trinken und Sprechen stark beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Berufe mit viel Kundenkontakt oder Lebensmittelverarbeitung erfordern besondere R\u00fccksicht auf die Ansteckungsgefahr.

Risikofaktoren f\u00fcr einen schweren Verlauf bei Erwachsenen

  • Immunschw\u00e4che: Bei Patienten mit geschw\u00e4chtem Immunsystem (HIV, Chemotherapie, Immunsuppression) kann die Erkrankung deutlich schwerer verlaufen und l\u00e4nger andauern
  • Schwangerschaft: Besondere Vorsicht ist geboten, da eine \u00dcbertragung auf das Neugeborene m\u00f6glich ist
  • Chronische Hauterkrankungen: Bei Neurodermitis oder Psoriasis kann der Hautausschlag verst\u00e4rkt auftreten

Besonderheit: Nagelverlust bei Erwachsenen

Die Onychomadese (Nagelablösung) tritt bei Erwachsenen genauso auf wie bei Kindern \u2014 4 bis 8 Wochen nach der Erkrankung. Die Fingern\u00e4gel oder Fu\u00dfn\u00e4gel l\u00f6sen sich teilweise oder vollst\u00e4ndig ab. F\u00fcr viele Erwachsene ist das besonders belastend, da es im beruflichen Umfeld auff\u00e4llt. Wichtig zu wissen: Der Nagelverlust ist schmerzlos und vollst\u00e4ndig reversibel. Neue N\u00e4gel wachsen innerhalb von 3\u20136 Monaten nach.

Tipp für Erwachsene: Wenn Sie vermuten, sich bei Ihrem Kind angesteckt zu haben: Beobachten Sie sich selbst f\u00fcr 3\u201310 Tage. Achten Sie auf Halsschmerzen, Bl\u00e4schen im Mund oder an den H\u00e4nden. Auch ohne sichtbare Symptome k\u00f6nnen Sie ansteckend sein \u2014 verst\u00e4rkte Handhygiene ist daher besonders wichtig.

Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit: Bilder und Anfangsstadium

Viele Eltern suchen nach Bildern, um den Ausschlag ihres Kindes einzuordnen. Da es verschiedene Krankheiten mit \u00e4hnlichen Symptomen gibt, ist das Erkennen der typischen Stadien besonders wichtig. Hier beschreiben wir die einzelnen Entwicklungsstadien des Ausschlags im Detail.

Anfangsstadium: So erkennen Sie die ersten Anzeichen

Im Anfangsstadium (Tag 2\u20133 nach Symptombeginn) zeigen sich:

  • Kleine, rote Flecken (Makulae): 2\u20133 mm gro\u00df, flach, leicht ger\u00f6tet
  • Lokalisation: Zun\u00e4chst im Mundbereich (Zunge, Gaumen), dann an den Handfl\u00e4chen und Fu\u00dfsohlen
  • Verwechslungsgefahr: In diesem Stadium werden die Flecken h\u00e4ufig mit M\u00fcckenstichen, einer Allergie oder Hitzepickeln verwechselt
  • Schmerzempfinden: Die Flecken im Mund k\u00f6nnen bereits jetzt brennen, die Hautflecken sind meist noch schmerzfrei
So erkennen Sie die Krankheit im Anfangsstadium: Das wichtigste Erkennungsmerkmal im Anfangsstadium ist die Kombination aus: roten Flecken an den Handfl\u00e4chen/Fu\u00dfsohlen UND schmerzhaften Stellen im Mund UND leichtem Fieber. Wenn alle drei Symptome zusammen auftreten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit.

Fortgeschrittenes Stadium: Bl\u00e4schenbildung

Innerhalb von 1\u20132 Tagen entwickeln sich aus den roten Flecken die typischen Bl\u00e4schen:

  • Bl\u00e4schen (Vesikel): 3\u20137 mm gro\u00df, mit klarer bis leicht tr\u00fcber Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllt
  • Form: An den H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen eher l\u00e4nglich-oval, linsenf\u00f6rmig; im Mund eher rundlich
  • Umgebung: Oft von einem r\u00f6tlichen Hof (Erythem) umgeben
  • An den H\u00e4nden: Besonders an den Fingerseiten, Handfl\u00e4chen und zwischen den Fingern
  • An den F\u00fc\u00dfen: Vor allem an den Fu\u00dfsohlen, Fersen und seitlich am Fu\u00df
  • Im Mund: Bl\u00e4schen platzen schnell auf und hinterlassen schmerzhafte, wei\u00dflich-gelbe Aphten mit rotem Rand

Abheilungsphase: Krustenbildung

Ab Tag 5\u20137 beginnt die Abheilung:

  • Eintrocknen: Die Bl\u00e4schen trocknen von der Mitte her ein
  • Krustenbildung: Es bilden sich d\u00fcnne, br\u00e4unliche Krusten
  • Hautsch\u00e4lung: Die Haut an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen kann sich leicht sch\u00e4len
  • Mundaphten: Heilen innerhalb von 5\u20137 Tagen narbenlos ab
  • Keine Narben: Sofern die Bl\u00e4schen nicht aufgekratzt werden, heilt alles narbenlos ab

Atypische Verl\u00e4ufe

Nicht jeder Verlauf sieht lehrbuchartig aus. H\u00e4ufige Abweichungen:

  • Nur Mundbl\u00e4schen: Manchmal fehlt der Hautausschlag an H\u00e4nden/F\u00fc\u00dfen
  • Verbreiteter Ausschlag: Bei manchen Kindern breitet sich der Ausschlag auf Arme, Beine, Ges\u00e4\u00df und Gesicht aus
  • Gro\u00dfbl\u00e4sig: Selten k\u00f6nnen die Bl\u00e4schen ungewöhnlich gro\u00df werden (\u00fcber 1 cm), besonders bei Coxsackievirus A6
  • Ohne Fieber: Manche Kinder entwickeln den typischen Ausschlag ohne vorhergehendes Fieber

Verlauf und Dauer

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit verl\u00e4uft in den allermeisten F\u00e4llen mild und selbstlimitierend:

  • Fieber: 1\u20133 Tage
  • Mundbli\u00e4schen: 5\u20137 Tage (am schmerzhaftesten in den ersten 3 Tagen)
  • Hautausschlag: 7\u201310 Tage bis zur vollst\u00e4ndigen Abheilung
  • Gesamtdauer: Meist 7\u201310 Tage
  • Nagelver\u00e4nderungen: Falls vorhanden, 4\u20138 Wochen nach der Erkrankung, Nachwachsen in 3\u20136 Monaten

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt \u2014 anhand der typischen Symptomkombination aus Mundbl\u00e4schen und Hautausschlag an H\u00e4nden/F\u00fc\u00dfen. Laboruntersuchungen sind normalerweise nicht erforderlich.

Bei unklaren F\u00e4llen kann das Virus im Rachenabstrich, Stuhl oder Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit mittels PCR nachgewiesen werden.

Abgrenzung zu \u00e4hnlichen Erkrankungen

  • Windpocken: Ausschlag am ganzen K\u00f6rper (nicht nur H\u00e4nde/F\u00fc\u00dfe), st\u00e4rker juckend
  • Herpangina: Nur Mundbl\u00e4schen, kein Hautausschlag an H\u00e4nden/F\u00fc\u00dfen
  • Herpes simplex: Bl\u00e4schen meist gruppiert an einer Stelle (Lippen)
  • Allergischer Ausschlag: Kein Fieber, keine Mundbl\u00e4schen, meist juckend

Behandlung und Hausmittel

Eine spezifische antivirale Therapie gibt es nicht \u2014 es handelt sich also um eine rein symptomatische Behandlung. Es gibt keine Medikamente, die das Virus direkt bek\u00e4mpfen. Die Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und Komplikationen (vor allem Austrocknung) zu vermeiden.

Medikament\u00f6se Behandlung

  • Fieber und Schmerzen: Ibuprofen oder Paracetamol (altersgerecht dosiert). Ibuprofen wirkt zus\u00e4tzlich entz\u00fcndungshemmend und ist daher oft die erste Wahl
  • Mundschmerzen: Bet\u00e4ubende Mundgels (z. B. mit Lidocain) vor den Mahlzeiten \u2014 nach \u00e4rztlicher R\u00fccksprache. Achtung: Bei S\u00e4uglingen und Kleinkindern ist Lidocain mit Vorsicht anzuwenden
  • Mundb\u00e4der: Salbei- oder Kamillentee (lauwarm) als Mundsp\u00fclung \u2014 wirkt leicht entz\u00fcndungshemmend und beruhigend
  • Antiseptische Mundsp\u00fclungen: Bei \u00e4lteren Kindern und Erwachsenen k\u00f6nnen Chlorhexidin-Mundsp\u00fclungen helfen, eine bakterielle Superinfektion zu verhindern

Hausmittel und Praxistipps

  • K\u00fchle, weiche Nahrung: Joghurt, Pudding, Brei, p\u00fcriertes Obst \u2014 keine sauren, scharfen oder hei\u00dfen Speisen
  • Kalte Getr\u00e4nke: Eiswasser, kalter Kamillentee, Eis am Stiel \u2014 lindert die Mundschmerzen und liefert Fl\u00fcssigkeit
  • Ausreichend trinken: Besonders wichtig! Kinder trinken wegen der Mundschmerzen oft zu wenig. H\u00e4ufig kleine Mengen anbieten
  • K\u00fchlende Umschl\u00e4ge: Feuchte, k\u00fchle T\u00fccher auf den Hautausschlag k\u00f6nnen lindernd wirken
  • Weiche Zahnb\u00fcrste: Mundpflege beibehalten, aber sanft
  • Kamillentee-Mundsp\u00fclung: 2\u20133 Beutel Kamillentee in 250 ml Wasser, abk\u00fchlen lassen, als Sp\u00fclung oder zum Gurgeln verwenden
  • Bl\u00e4schen an den H\u00e4nden: Nicht aufstechen! Sie heilen von allein ab. Saubere, lockere Kleidung tragen
  • Salbeitee: Wirkt adstringierend und kann die Abheilung der Mundaphten unterst\u00fctzen
Trinktipp für Kinder mit Mundschmerzen: Bieten Sie Ihrem Kind Fl\u00fcssigkeit \u00fcber einen Strohhalm an \u2014 so umgeht die Fl\u00fcssigkeit die schmerzhaften Stellen im Mund besser. Eis am Stiel (gern auch aus Fruchtsaft selbst gemacht) ist bei Kindern beliebt und lindert gleichzeitig die Schmerzen.

Wann zum Arzt?

Die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit heilt in den meisten F\u00e4llen von selbst aus. Es gibt jedoch Situationen, in denen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten. Achten Sie besonders auf folgende Warnsignale:

Sofort zum Arzt, wenn:
  • Hohes Fieber \u00fcber 39 \u00b0C, das l\u00e4nger als 3 Tage anh\u00e4lt oder nicht auf fiebersenkende Mittel anspricht
  • Ihr Kind seit \u00fcber 24 Stunden kaum trinkt oder die Fl\u00fcssigkeit komplett verweigert
  • Zeichen der Austrocknung: Seltenes Wasserlassen (weniger als 3 nasse Windeln in 24 Stunden), trockene Lippen, eingefallene Augen, weinerlich ohne Tr\u00e4nen
  • Nackensteifigkeit auftritt \u2014 ein m\u00f6gliches Zeichen einer Meningitis
  • Ihr Kind zunehmend schl\u00e4frig, verwirrt oder nicht ansprechbar wirkt
  • Krampfanf\u00e4lle auftreten
  • Sich das allgemeine Befinden nach einer vor\u00fcbergehenden Besserung erneut verschlechtert
  • Sie schwanger sind und Kontakt mit einem Erkrankten hatten
  • Bei Erwachsenen: starke Gelenkschmerzen, Atemnot oder Brustschmerzen

Wenn Sie unsicher sind, ob ein Arztbesuch n\u00f6tig ist, nutzen Sie unseren Wund-Check f\u00fcr eine erste Einsch\u00e4tzung oder kontaktieren Sie Ihren Kinderarzt telefonisch.

M\u00f6gliche Komplikationen

Komplikationen sind bei der Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit in Deutschland sehr selten. M\u00f6gliche Komplikationen umfassen:

  • Dehydration (Austrocknung): H\u00e4ufigste Komplikation \u2014 weil Kinder wegen der Mundschmerzen zu wenig trinken. Achten Sie auf seltenes Wasserlassen und trockene Lippen
  • Bakterielle Superinfektion: Wenn Bl\u00e4schen aufgekratzt werden und sich entz\u00fcnden
  • Nagel\u00e4bl\u00f6sung (Onychomadese): Harmlos, aber f\u00fcr Eltern beunruhigend. N\u00e4gel wachsen vollst\u00e4ndig nach
  • Neurologische Komplikationen: Extrem selten in Europa, h\u00e4ufiger in Asien bei Enterovirus 71 \u2014 Meningitis, Enzephalitis, Hirnstammentz\u00fcndung

Vorbeugung und Hygiene

Da es keine Impfung gegen die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit gibt, ist Hygiene die wichtigste Vorbeugungsma\u00dfnahme:

  • Gr\u00fcndliches H\u00e4ndewaschen: Mit Seife, mindestens 20 Sekunden \u2014 besonders nach dem Toilettengang, dem Wickeln und vor dem Essen
  • Desinfektion: H\u00e4ufig ber\u00fchrte Oberfl\u00e4chen (T\u00fcrklinken, Spielzeug, Wickeltisch) regelm\u00e4\u00dfig reinigen
  • Kontakt meiden: Erkrankte Kinder sollten engen Kontakt zu anderen Kindern m\u00f6glichst vermeiden
  • Nicht aus einem Glas trinken: Keine Bestecke, Handt\u00fccher oder Trinkgef\u00e4\u00dfe teilen
  • Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit: Bl\u00e4schen nicht aufstechen \u2014 die Fl\u00fcssigkeit ist hochansteckend

Kita und Schule \u2014 Wann darf mein Kind wieder hin?

In Deutschland gibt es kein gesetzliches Besuchsverbot f\u00fcr Gemeinschaftseinrichtungen bei der Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit (anders als z. B. bei Masern). Das Robert Koch-Institut empfiehlt jedoch:

  • Kranke Kinder sollten bis zum Abklingen der Symptome zu Hause bleiben
  • Mindestens so lange, bis die Bl\u00e4schen eingetrocknet sind (meist nach 7\u201310 Tagen)
  • Das Kind sollte sich wieder wohlf\u00fchlen und fieberfrei sein
  • Viele Kitas haben eigene Regelungen \u2014 informieren Sie die Einrichtung \u00fcber die Erkrankung
Erneute Erkrankung möglich: Eine durchgemachte Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit sch\u00fctzt nur vor dem spezifischen Virustyp, der die Erkrankung ausgel\u00f6st hat. Da es \u00fcber 20 verschiedene Enteroviren gibt, die HFMK verursachen k\u00f6nnen, kann Ihr Kind mehrfach daran erkranken \u2014 auch innerhalb einer Saison.

H\u00e4ufige Fragen zur Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit

Wie lange ist die Hand-Mund-Fu\u00DF-Krankheit ansteckend?

Die h\u00f6chste Ansteckungsgefahr besteht in der ersten Woche nach Symptombeginn. \u00dcber die Bl\u00e4schenfl\u00fcssigkeit und den Speichel ist das Virus besonders leicht \u00fcbertragbar. Im Stuhl kann das Virus jedoch noch bis zu 4 Wochen nach Abklingen der Symptome nachweisbar sein. Gr\u00fcndliche Handhygiene ist daher auch nach der Genesung wichtig.

K\u00f6nnen Erwachsene Hand-Mund-Fu\u00DF bekommen?

Ja. Erwachsene k\u00f6nnen sich anstecken, besonders wenn sie als Kind keinen Kontakt mit dem jeweiligen Virustyp hatten. \u00dcber 80 % der Infektionen verlaufen bei Erwachsenen asymptomatisch. Wenn Symptome auftreten, sind sie oft milder, k\u00f6nnen aber bei Immunschw\u00e4che auch schwerer ausfallen. Besonders Eltern kleiner Kinder sind gef\u00e4hrdet, da sie engen Kontakt zu erkrankten Kindern haben.

Wie lange ist die Inkubationszeit bei Hand-Mund-Fu\u00DF?

Die Inkubationszeit betr\u00e4gt 3 bis 10 Tage, in den meisten F\u00e4llen 3 bis 5 Tage. In dieser Zeit vermehrt sich das Virus bereits im K\u00f6rper, und Betroffene k\u00f6nnen schon 1\u20132 Tage vor dem Auftreten erster Symptome ansteckend sein. Deshalb ist es schwierig, die Verbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen vollst\u00e4ndig zu verhindern.

Wie sieht Hand-Mund-Fu\u00DF im Anfangsstadium aus?

Im Anfangsstadium zeigen sich kleine, rote Flecken von 2\u20133 mm an den Handfl\u00e4chen, Fu\u00dfsohlen und im Mundbereich. Diese flachen Flecken entwickeln sich innerhalb von 1\u20132 Tagen zu wassergef\u00fcllten Bl\u00e4schen. Im Mund entstehen schmerzhafte Aphten. Das Erkennungsmerkmal ist die Kombination aus Hautflecken an H\u00e4nden/F\u00fc\u00dfen plus Mundbl\u00e4schen plus leichtem Fieber.

Ist Hand-Mund-Fu\u00DF gef\u00e4hrlich in der Schwangerschaft?

In den allermeisten F\u00e4llen verl\u00e4uft die Erkrankung auch in der Schwangerschaft harmlos. In seltenen F\u00e4llen kann eine Infektion kurz vor oder w\u00e4hrend der Geburt auf das Neugeborene \u00fcbertragen werden. Wenn Sie schwanger sind und Kontakt mit einem Erkrankten hatten, informieren Sie Ihren Frauenarzt.

Darf mein Kind mit Hand-Mund-Fu\u00DF baden?

Ja, Baden ist erlaubt und kann sogar angenehm sein. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und milde, parf\u00fcmfreie Zus\u00e4tze. Zu hei\u00dfes Wasser vermeiden. Nach dem Baden die Haut sanft trocken tupfen, nicht rubbeln. Beachten Sie: Badewasser sollte nicht geteilt werden (Geschwister nicht zusammen baden).

Mein Kind will wegen der Mundschmerzen nicht essen \u2014 was tun?

Trinken ist wichtiger als Essen. Bieten Sie k\u00fchle, weiche Nahrung an: Joghurt, Pudding, Banane, Brei. Vermeiden Sie alles Saure (Orangensaft!), Salzige oder Scharfe. Eis am Stiel lindert die Schmerzen und liefert Fl\u00fcssigkeit. Wenn Ihr Kind trotzdem sehr wenig trinkt, kann ein bet\u00e4ubendes Mundgel (\u00e4rztlich verordnet) vor den Mahlzeiten helfen.

K\u00f6nnen die N\u00e4gel nach Hand-Mund-Fu\u00DF abfallen?

Ja, bei einigen Kindern und Erwachsenen kommt es 4\u20138 Wochen nach der Erkrankung zum Abl\u00f6sen von Finger- oder Fu\u00dfn\u00e4geln (Onychomadese). Das sieht beunruhigend aus, ist aber harmlos und schmerzlos. Die N\u00e4gel wachsen innerhalb von 3\u20136 Monaten vollst\u00e4ndig nach. Eine Behandlung ist nicht erforderlich.

Wie wird Hand-Mund-Fu\u00DF behandelt?

Es gibt keine spezifische antivirale Therapie. Die Behandlung ist rein symptomatisch: Fiebersenkende Mittel (Ibuprofen oder Paracetamol), Mundsp\u00fclungen mit Kamillentee, k\u00fchle weiche Nahrung und ausreichend Fl\u00fcssigkeit. Bei starken Mundschmerzen k\u00f6nnen bet\u00e4ubende Mundgels nach \u00e4rztlicher R\u00fccksprache helfen.

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

Suchen Sie einen Arzt auf bei: hohem Fieber \u00fcber 39 \u00b0C (l\u00e4nger als 3 Tage), wenn Ihr Kind seit \u00fcber 24 Stunden kaum trinkt, bei Nackensteifigkeit, zunehmender Schl\u00e4frigkeit oder Verwirrtheit, bei Krampfanf\u00e4llen oder wenn sich der Zustand nach vor\u00fcbergehender Besserung erneut verschlechtert.

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Coryn Högberg, ICW-Wundexpertin
Medizinisch geprüfter Inhalt

Dieser Artikel wurde von der medizinischen Redaktion von sign-med.de erstellt und basiert auf Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und aktueller Fachliteratur. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht die individuelle ärztliche Beratung. Mehr zur Autorin

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